Kleinkram-Täschchen für mein Nähmaschinenzubehör

Geschrieben von Biohazard am Donnerstag, 29. Juni 2017 in (Jeans-)Upcycling, Nähen, RUMS und MMM

Diesmal schaffe ich es wieder rechtzeitig zur Material-Revue, deren Juni-Thema "SnapPap" war.

Für mich war es ein gänzlich neues Material, ich habe das zwar schon oft auf Nähblogs gesehen, aber noch nie im richtigen Leben. Daher war ich auch sehr gespannt, wie es sich so verarbeiten lässt.

Genäht hab ich ein kleines Täschchen, um den ganzen Nähmaschinenzubehörkram zusammen wegpacken zu können. Geliefert wurde das in einer Plastiktüte, die ich dann ästhetisch und konsequent weiterverwendet hab :-D ... mittlerweile ist es nur keine Tüte mehr, sondern ein Schlauch, weil die untere Naht aufgeplatzt ist, und das stellte sich als eeetwas unpraktisch heraus ;-)

Also gabs ein Täschchen. Ganz stylisch mit einem SnapPap-Boden, kombiniert mit dunkelblauer Jeans. Ich wollt eursprünglich noch irgendwas auf dem Jeans-Teil verziehren, sticken oder plotten, aber mir fiel einfach nichts ein. Also ist es jetzt eben ganz schlicht geworden.

Das Täschchen besteht nur aus SnapPap, Jeans und meinem Logo
Das Täschchen besteht nur aus SnapPap, Jeans und meinem Logo

Das Innenfutter ist ein beiger ... ja-ich-weiß-auch-nicht-Baumwollwebstoff. Hab ich vor Urzeiten mal für einen Doktorhut gekauft, dann ca. 10x10 cm davon gebraucht und der Rest lag hier halt rum. Jetzt ist wenigstens ein Teil davon sinnvoll und farblich passend verwendet ;-)

Komischer senfgelber Futterstoff
Komischer senfgelber Futterstoff

Ausprobieren zeigte: es passt auch alles rein, was meine Nähmaschine sich so an extra-Füßchen und Schraubenziehern und Spulenkapseln und so mitgebracht hat.

Obertransport- und Teflonfuß... den hab ich noch nie benutzt, wirklich...
Obertransport- und Teflonfuß... den hab ich noch nie benutzt, wirklich...
Großes und kleines Zubehör im Extratäschchen sind verstaut
Großes und kleines Zubehör im Extratäschchen sind verstaut

Meine Erkenntnis zur SnapPap-Verarbeitung: geht so. Nähen lies es sich gut ud problemlos, ich hab Wonderclips verwendet und es ist auch nichts verrutscht. Aber das Wenden! Ich habs nicht hingekriegt, da musste mein Mann ran. Das war so steif, fest und wiederspenstig, ich hatte quasi eine Kugel SnapPap, die sich überhaupt nicht wieder ausrollen wollte. Entsprechend verknittert sieht der Taschenboden jetzt auch aus.

SnapPap-Boden, nach dem Wenden völlig verknautscht
SnapPap-Boden, nach dem Wenden völlig verknautscht

Ich weiß nicht, ob SnapPap ein gern gesehenes Material in diesem Haushalt wird... vielleicht versuche ich als nächstes, Ösen damit zu verstärken. Das kann ich mir gut vorstellen und wirkt auf Photos immer sehr schick.

Weil das Täschchen nur für mich und meinen Nähkram ist, verlinke ich noch beim RUMS, und bei verschiedenen Jeans-Upcycling-Partys. Außerdem muss es natürlich zu T&T und zur Materialrevue!

Schnitte:
Kosmetiktasche von Kreativ Und Primitiv, auf 50% verkleinert
 
Stoffe:
SnapPap von Snaply
Jeansreste von dieser Babyjeans, die Hose war von meinem Bruder
Baumwollstoff als Futter von Karstadt
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New York, New York...

Geschrieben von Biohazard am Dienstag, 27. Juni 2017 in Nähen

Ich habe ja hier und hier bereits erwähnt, dass ich (bzw., mein Mann) im letzten Jahr zweimal in New York waren. Der Grund für die beiden Reisen war, dass jemand aus unserem Freundeskreis einen Job an der Columbia University in New York hatte.

Als ich dann die Eigenproduktion "New York" von Stoff und Liebe gesehen hab, wusste ich, ich brauche diesen Stoff, um daraus ein Shirt für die Freundin des NY-Expats zu machen :)

Ich präsentiere heute also: ein New-York-Shirt in New York!

Zuerst mal eine Großaufnahme von der Vorderseite. Hier habe ich den New-York-Stoff verwendet, und die NY-Shilouette mittig platziert. Ich finde auch, dass NY in der Zeichnung wirklich gut getroffen ist.

NY-Shilouette auf dem Vorderteil
NY-Shilouette auf dem Vorderteil

Die Ärmel und der Rücken sind in rein schwarz gehalten, die Ärmel hab ich durch das Ansetzen von 4-5 cm langen Bündchen noch ein ganzes Stück verlängert, da die Benähte schon recht groß ist. Zumindest aus meiner Zwergenperspektive :-D Hier auf dem Photo mitten in der Sonne kann man auch die hinteren Raglanärmel, die in der Mitte zusammen laufen, durch die unterschiedlichen Fadenläufe sehr gut sehen - der Schnitt ist also Bethioua, wie viele jetzt bestimmt schon erraten haben. Das große Gebäude im Hintergrund ist übrigens die Bibliothek der Columbia, die ist schon wirklich beeindruckend groß, wenn man davor steht.

Die Teilungsnaht im Rücken ist ganz gut zu sehen
Die Teilungsnaht im Rücken ist ganz gut zu sehen

Ein weiteres Erkennungszeichen des Bethioua-Schnittes sind die Fledermausärmel. Diese sind auf dem nächsten Bild sehr schön festgehalten :bat:

Fledermausärmel
Fledermausärmel

Und hier nochmal ein Bild von gerade hinten. Eigentlich ist das Schnittmuster hinten ja ein bisschen verlängert und halbrund, was ich auch sehr schön gefunden hätte - ich hatte nur einfach nicht mehr genug Stoff dafür. Also ist es hinten auch gerade abgeschnitten, und so lang wie das Vorderteil. 

Von hinten ist das Shirt unauffällig schwarz
Von hinten ist das Shirt unauffällig schwarz

Hier sieht man jetzt im Hintergrund NY in der Dämmerung - ein Blick auf die Amsterdam Avenue.
Auch wenn die Übergabe etwas chaotisch ablief - ich hatte im Kopf, sie würde einen Tag später fliegen, als sie gebucht hatte  "Du musst aber unununununbedingt noch hier vorbeikommen!" - hat sie sich dann doch sehr gefreut :-)

Ich zeige das Shirt beim Creadienstag, sowie bei HoT und ich-näh-bio. Vielleicht kann ich ja jemanden inspirieren, einfach mal so ein Geschenk für irgendwen zu nähen - einfach aus einer spontanen Idee heraus!

Schnitt:
Bethioua von EllePuls
 
Stoffe:
New Yorke von Stoff und Liebe
schwarzer Uni-Bio-Jersey von apfelschick
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Tassenuntersetzer mit Frotteeboden

Geschrieben von Biohazard am Samstag, 10. Juni 2017

Das Monatsthema bei der Materialtrevue war "Frottee". Ich habe mich für eine praktische Kleinigkeit entschieden ;-)

Ich habe im Februar ja bereits diesen Tassenuntersetzer gezeigt. Meine Kollegin hat ihn gesehen und war total begeistert und frage, ob ich ihr vielleicht auch einen machen könnte. Bei so einem kleinen Projekt fällt es ja auch wirklich nicht schwer, "ja" zu sagen.

Allerdings habe ich bei dieser neuen Runde Mugrugs als Verbesserung einen Boden aus Frottee gewählt. Wenn man dann - wie auch immer - ein paar Tropfen auf dem Schreibtisch hat, kann man die damit direkt wegwischen, und die Untersetzer einfach in der Maschine waschen.

Frotteeböden der Untersetzer
Frotteeböden der Untersetzer

Meine Kollegin hatte sich "was mit Katzen" gewünscht, da ich keinen Katzenstoff hatte, habe ich dafür meine Stickmaschine mal wieder zum Einsatz gebracht und ein Kätzchen gestickt, was bereits in der Software dabei war. Das hat außen dann noch einen sehr auffälligen Zierstichrand bekommen, und ich war ganz begeistert, wie gut der Zierstick im Kreis funktioniert hat.

Zusätzlich sind noch zwei weitere Untersetzer mit einem niedlichen Vögelchen von madebyKasia entstanden.

Meine Kollegin hat sich sehr gefreut :)

Schnitt:
eine Untertasse ;-)
 
Stickmuster:
Vögelchen von Stickbär und madebyKasia

 

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